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Wunder passieren heute! Fischvermehrung – (Zeugnis von Prof. Werner Gitt)

Ich möchte unbedingt dieses Zeugnis jetzt auch in meinem Blog aufnehmen, was ich bereits vor vielen Jahren in Facebook veröffentlicht hatte. Das Zeugnis stammt von Prof. Werner Gitt, den ich auch persönlich kenne und sehr schätze. Ein großartiger Mann Gottes der heutigen Zeit. 

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Bulgarienreise vom 15. bis 24. August 2010

Eine außergewöhnliche Geschichte, die in unseren Tagen fast unglaublich klingt: Auf unserer 1400 Kilometer langen Vortrags-Rundreise durch Bulgarien (Sofia – Russe an der Donau – Varna am Schwarzen Meer – Balchik – Burgas – Aheloy – Kazanlak – Pazardjik – Sofia) erreichten wir an einem sonnigen Vormittag Aheloy, ein Ort, der etwa 30 Kilometer nördlich der bekannten Stadt Burgas und direkt am Schwarzen Meer gelegen ist. Erst vor kurzem erhielt dieser Ort Stadtrechte. Es war Freitag, der 20. August 2010, und wir wurden in einem großen geräumigen Haus erwartet, das von mehreren Familien bewohnt wird. Sie alle sind wiedergeborene Christen. Dreimal pro Woche treffen sie sich hier als Hausgemeinde zum Gottesdienst, dienstags, freitags und am Sonntag. Auch Menschen von außerhalb kommen hinzu, so dass die Gruppe ca. zwanzig Personen umfasst. Üblicherweise nehmen alle nach dem Gottesdienst ein gemeinsames Essen ein.

Nach dem ersten Gedankenaustausch rückte die Mittagszeit näher, und wir wurden herzlich zum Mittagessen eingeladen; wir – das sind mein Übersetzer Prof. Dr. med. Detschko Svilenov, seine Frau Tsveti sowie Marion und ich. Die Runde umfasste elf Personen. Zu dem reichhaltigen Mahl gehörten neben verschiedenen Fleischsorten und viel Gemüse auch gebratene Fische. Während des Essens erzählte uns Christo Tomov (66 Jahre alt) eine für uns sehr staunenswerte Geschichte. Bis zu seinem 65-sten Lebensalter verdiente er sein Geld als Bauarbeiter, und nun betätigt sich als Hobby-Fischer. Was er uns heute berichtete, geschah vor genau zehn Tagen. Es war Dienstag, der 10. August, als er frühmorgens mit seinem Boot aufs Schwarze Meer hinausfuhr, um Fische zu fangen, die für das Essen nach dem Gottesdienst zubereitet werden sollten. Wie üblich kniete er vor der Arbeit in seinem Boot nieder, um zu beten. Dann begann er mit dem Fischfang. Obwohl er drei Netze ausgelegt hatte, befanden sich – anders als an sonstigen Tagen – lediglich drei kleine Fische darin. Eine sehr magere Ausbeute! Er tat sie in seinen grünen Plastikeimer und ging enttäuscht nach Hause. Das würde natürlich kein Abendessen für 16 Personen ergeben. Nachdem er sich ein wenig zum Ruhen hingelegt hatte, wollte er den fast leeren Eimer wegräumen, aber was sah er da? Der Eimer war halbvoll mit ausgewachsenen Fischen gefüllt. Ungläubig schaute er in den Eimer und war zutiefst erschrocken. Er hatte keine Erklärung für dieses ungewöhnliche Ereignis, denn niemand konnte die Fische hineingelegt haben. Woher aber sollten sie denn kommen?

Sofort fiel ihm die Geschichte der Fischvermehrung aus dem Neuen Testament ein und ihm war klar, dass auch hier der Herr gehandelt hatte. Sein anfängliches Entsetzen wandelte sich schnell in große Freude, und Tränen traten in seine Augen. Seine Frau Lydia sah seine Erregung und erkundigte sich „was ist los?“ und wurde so Zeuge dieses Geschehens. Christo nahm erfreut die Fische und bereitete sie auf dem Grill zu. Als er sich wieder dem Eimer zuwandte, war dieser erneut bis zur Hälfte mit Fischen gefüllt. Auch diese grillte er; nun würde es für 16 Personen ausreichen. Auch ein drittes Mal füllte sich der Eimer; diese Fische wurden für den nächsten Tag aufgehoben. Insgesamt schätzte Christo die Anzahl der Fische auf etwa hundert.

Jene Fische, die wir zum Mittagessen vorgesetzt bekamen, stammten leider nicht aus dem geschaffenen Vorrat. Wir hätten sie zu gerne gekostet, denn sie sollen sehr gut geschmeckt haben. Ich hatte den Übersetzer zunächst missverstanden und meinte, dass die uns angebotenen Fische auch aus der wundersamen Fischvermehrung stammten. So sagte ich zu Marion: „Stell Dir nur vor, diese Fische haben nie Wasser gesehen.“

Nun ist das Besondere an dieser Begebenheit, dass sie nicht vor zwanzig Jahren irgendwo am Ende der Welt stattgefunden hat, sondern dass wir direkt am Ort des Geschehens waren. Auch Lydia und die anderen anwesenden Personen erzählten uns ergriffen davon. Professor Swilenov kennt diese Gruppe seit Jahren als glaubwürdige und zuverlässige Christen. 

Zum besseren Verständnis stellte ich ihnen einige Fragen. Mir wurden sie nüchtern und keineswegs sensationell beantwortet. So interessierte mich der Name der Fischart. Auf Bulgarisch heißt der Fisch „Poptsche“, was so viel bedeutet wie Pop-Fisch (abgeleitet von dem Wort „Pope“ für orthodoxe Priester). Er ist endemisch, d.h. diese Fischart kommt nur im Schwarzen Meer vor und sonst nirgends auf der ganzen Welt. Am Kopf des Fisches bildet das Skelett eine Kreuzform; was Christo uns an einem der Fische demonstrierte. Nur Fische dieser einen Gattung befanden sich in den drei halbvollen Eimern. Erfreut und tief beeindruckt von dem Erlebten verließen wir die freundlichen Leute, um nach Kazanlak aufzubrechen.  

Noch eine historische Bemerkung: Der Ort Aheloy hat für Bulgarien eine besondere historische Bedeutung. Hier fand im Mittelalter eine der größten Schlachten auf europäischem Boden statt. Bei dieser Schlacht im Jahre 917 kämpften die Bulgaren und Byzanz miteinander und es kamen dabei über 90 000 Menschen um.

(Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Aheloy).

Werner Gitt

 

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Zum Thema Vermehrung und Versorgung durch unseren großen Gott möchte ich dir auch folgendes Video von mir ans Herz legen:

Vlog 112- Krisenvorsorge? Lebensmittelvorräte und Gold anlegen?

Auch möchte ich dir diesen Kurzimpuls (60 sec.) zum Thema „Zu essen haben in Hungersnöten“ empfehlen: